Wild auf Wild – NRW-Wildwochen
Jägerpräsident Jochen Borchert und NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann
loben Vorzüge von Wild aus der Region


04.12.2009 - Wildbret aus Nordrhein-Westfalen ist Fleisch von Topqualität aus garantiert heimischer Herkunft. Zum sechsten Mal finden in diesen Wochen die NRW-Wildwochen statt. Der Landesjagdverband NRW führt die Kampagne gemeinsam mit dem Fleischerverband NRW, dem DEHOGA NRW, dem Verein NRW kulinarisch Marketing e.V. sowie dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW durch. Die Hauptveranstaltung fand am 4. Dezember unter der Schirmherrschaft von Nordrhein-Westfalens Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales Karl-Josef Laumann MdL, im Landhotel Wilminks-Parkhotel in Neuenkirchen, Kreis Steinfurt-Tecklenburg, statt.

Jägerpräsident Jochen Borchert betonte die steigende Nachfrage nach Wildbret im vergangenen Jagdjahr sowie das zunehmende Engagement der Jägerschaft bei der Vermarktung dieses hochwertigen Produkts. So können Interessierte im Internet gleich mehrere Suchmaschinen nutzen, um mit Jägern vor Ort in Kontakt zu treten, wenn sie Wildbret kaufen möchten. Unter » www.nrw-wildbretboerse.de sowie unter » www.wild-auf-wild.de finden die Besucher neben den Kontaktadressen auch viele Infos und Rezepte.

Auch NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann lobte die Vorzüge von Wildbret. Es sei ein gesundes und schmackhaftes Lebensmittel. Zudem ging er auf die beispielhafte Kooperation der beteiligten Verbände und Berufsgruppen ein. So böten beispielsweise die Fleischerfachgeschäfte den Verbrauchern ein vielfältiges und hochwertiges Warenangebot an, zu dem Wildbret hervorragend passe.

Olaf Offers, Präsident des DEHOGA NRW, betonte die Chancen regionaler Küche und die damit einhergehenden Möglichkeiten für die Gastronomie, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie den jetzigen. Genau die Attribute wie Frische, Vertrauen, Qualität, die regionale Küche kennzeichnen, gelten auch für Wildbret aus NRW.
Frank-Dietmar Richter, Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, erläuterte, dass alleine sein Betrieb landesweit jährlich 90 Tonnen Wildbret verkaufe. Endverbraucher können sich direkt bei den Regionalforstämtern über entsprechende Angebote informieren.

Karl-Gustav Sprenger, stellvertretender Innungsmeister des Fleischerverbandes NRW, erklärte, dass die nordrhein-westfälischen Fleischer die Verbraucher gerne kompetent beraten. Der Bonner Wildwurstpokal sei ein besonders gutes Beispiel, wie Fleischer zur besseren Vermarktung und Qualitätssteigerung bei Wildbret beitragen können.

Frisches Wildbret von Hirsch, Wildschwein, Reh, Hase, Fasan, Ente oder Taube hat jetzt im Herbst Saison, wenn das Jagdjahr seinen Höhepunkt erreicht. Jährlich kommen rund 25.000 Tonnen Wildbret aus deutschen Revieren auf den Markt. Die Jagd in Deutschland bedeutet nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, die auch nach allen internationalen Konventionen als eine Form des Naturschutzes anerkannt ist.

Bei den NRW-Wildwochen weisen Jäger, Förster, Gastronomen und Fleischer gemeinsam auf die Vorzüge von Wildfleisch hin. Sie verkaufen Wildgerichte und Wildbret zu angemessenen Preisen und sind Garant für beste Qualität aus heimischen Revieren. Bei Supermärkten sollte unbedingt die Herkunft des Fleisches kontrolliert werden.

Die NRW-Wildwochen enden auf der Messe „Jagd & Hund“ vom 2. bis 7. Februar 2010 in Dortmund. Eine große Sonderschau bietet dann auf rund 200 m² Fläche auch Nichtjägern, Hobbyköchen und Feinschmeckern alle Informationen rund ums Wildbret – von der richtigen Kühlung bis zum fein gedeckten Tisch.

Weitere Informationen bieten die Internetseiten der beteiligten Verbände:

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