50 Jahre Bläserkorps

Recherchiert von Hans Joachim Schröder

Die Altkreisgruppe Hagen kann in diesem Jahr auf 50 Jahre Jagdhornblasen in Bläserkorps zurückblicken. Fritz Schirmer, Jäger, Hundeführer und Jagdhornbläser rief im Frühjahr 1958 am Jagdhornblasen interessierte Jäger zusammen, um das Hagener Bläserkorps nach dem Krieg neu aufzustellen. Ca. 20 Jäger folgten dem Aufruf, darunter als Jüngste Hubertus Schürmann und Klaus Heine, beide 16 Jahre alt. Leider verstarb Fritz Schirmer schon im folgenden Sommer.

Nach einiger Zeit riefen Hans Rolf Jakobskötter und Willi Göbel die Bläser wieder zusammen, sie hatten in Heinrich Tippel, dem früheren Leiter der Hagener Straßenbahnerkapelle einen neuen musikalischen Leiter gefunden.Geblasen wurde im Keller der Ricarda-Huch-Schule. Als einige Zeit später Hubert Busche dazu kam wurde das Blasen zu seinem Schwiegervater in die "Donnerkuhle" verlegt. Das Bläserkorps entwickelte sich prächtig. Wir stellten den Schießobmann, den Hundeobmann und natürlich den Obmann für Jagdliches Brauchtum.

Leider kam es zu einem Streit zwischen Hernn Jakobskötter und Herrn Tippel. Da sich das gesamte Bläserkorps auf die Seite von Herrn Tippel stellte, schied Herr Jakobskötter aus dem Korps aus.

Auf Wunsch der Bläser und des Kreisgruppenvorstandes übernahm Herr Schröder dann die Leitung des Bläserkorps im Jahre 1960. Weil ein Großteil der Bläser keine Noten lernen wollte, beschränkte sich das Blasen auf Jagdsignale und einfache Jägermärsche. Das war einigen guten Bläsern zu wenig. Deshalb gründete Günter Eckhard mit einigen Gleichgesinnten das Bläderkorps Hagen-Dahl, um dort auch anspruchsvolle Jagdmusik zu blasen. Was ja auch voll gelungen ist.

Als später die Hegeringe entstanden, gründete Otto Zaborski das Bläserkorps Hagen-Nord. Nach dem Tode seines Kompagnons 1976 gab Herr Schröder die Leitung des Bläserkorps ab. Nortbert Plenk hat das Bläserkorps zusammen mit Herrn Tippel noch lange Jahre weitergeführt.

Heute bestehen nur noch die beiden Nachfolge Korps Hagen-Dahl und Hagen-Nord.

August 2008,
Hans Joachim Schröder